
Am 12.3.1930 kam die erste Seiltrommel mit einem Tragseil an der Laderampe für Möbelwagen am Freiburger Güterbahnhof an. Das riesige Gewicht von je 28 t pro
Haspel konnte nur von einer starken Dampfwalze der Fa. Nickel & Seitz gezogen werden.
Auf der gesamten Strecke dienen sieben Stahlstützen mit Zugseilrollen und Tragseilauflagen als Seilträger. Die größte Seilspannweite beträgt 734 m und die höchste Stütze ist 37,5 m hoch. Am 27.4.1930 – nicht ganz drei Monate vor
der Eröffnung – sind die letzten Arbeiten an den Stützen beendet.
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Deutschlandliedes die Talstation zur ersten Bergfahrt.
Die Schauinslandbahn ist die erste Großkabinen-
umlaufseilbahn der Welt, die große Menschenmassen befördern kann. Die Bahn war 1930 mit 10 „Wagen“ ausgestattet, die von einem Schaffner begleitet wurden. Jede Kabine fasste 23 bis 25 Fahrgäste und war nach der damaligen Meinung luxuriös ausgestattet. Pro Kabine gab es sechs Sitzplätze
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Im Jahre 1957 wurde die Aktiengesellschaft in eine GmbH umgewandelt. Die Stadt Freiburg übernahm bis 1969 alle fremden Anteile und war somit alleinige Gesellschafterin. Auf Wunsch der Stadt übernahm dann 1982 die Freiburger Verkehrs AG die Gesellschaftsanteile der Schauinslandbahn und integrierte das Unternehmen in ihre Gesellschaft.
1971 konnte der 7 Mio. Fahrgast bei der Schauinslandbahn begrüßt werden.
Doch 1986, nach 56 Jahren Betriebszeit und mehr als 12 Mio. beförderten Fahrgästen, musste aufgrund der grossen Defizite und der alten, dringend erneuerungsbedürftigen Kabinen über ein neues wirtschaftlicheres Bahnkonzept nachgedacht werden.

7 Jahre nach dem 50. Jubiläum kam dann am
11. Oktober der unvermeidliche Einschnitt. Die Aufsichtsbehörde erteilte keine neue Betriebs-
erlaubnis mehr. Der Zahn der Zeit – Steuer- und Sicherheitseinrichtungen waren nicht mehr auf dem neusten Stand – und Korrosion hatte den Kabinen zugesetzt. Die Freiburger Verkehrs AG als Betreiber entschied sich für den Umbau zu einer leistungsfähigeren und wirtschaftlichen Bahn (ohne Schaffner) und gegen die, von vielen aus Gründen des Denkmalschutzes, geforderte Sanierung.
Die Umbaukosten betrugen 9 Mio. DM.
Die neue Bahn konnte am 6. Dezember 1988 von Oberbürgermeister Dr. Rolf Böhme eingeweiht werden.